Aktuelles

Ein paar Presseauszüge zu meiner Inszenierung "Der Meister und Margarita":

„… zu sehen ist schlicht ein zauberhaftes Stück Bühnenkunst. Moreth hat mit seiner Truppe aus dem Roman ein Geschehen destilliert rund um die große Liebe und um das große Scheitern und um nichts Geringeres als Gott und den Teufel. Er tut das mit akkurat jenen Mitteln, die das Theater hat und braucht: mit Zauberei, mit Phantasie, mit Witz, Gefühl und Tiefgang.

Mit einfachsten Mitteln neue Welten schaffen, Sinne schärfen und vielleicht sogar ein bisschen Sinn stiften:

Das ist es, was das Kulturmobil als eine Art wanderndes Volkstheater soll und in besonders guten Jahren auch besonders gut kann. Heuer ist der 20. Jahrgang, und er ist ein besonders guter: Denn im „Meister“ durchkreuzen sich ständig Ebenen sinnlicher und übersinnlicher Natur, so dass daraus ein Spiel um Schein und Sein wird mit einem regelrecht andächtigen Schluss…“

 

Landshuter Zeitung

 

 

„..Wer den Roman kennt, weiß was Regisseur Konstantin Moreth zusammen mit dem Ensemble leistet…In einem Wahnsinnstempo, mit rasanter Livemusik, in witzigen Kostümen und mit im wahrsten Sinne des Wortes irrsinniger Spielfreude .. baut die Inszenierung Szene für Szene dieses Mammutwerk so auf, dass sich jeder amüsieren kann und, wer den Kontext kennt, den Tiefgang dieses Jahrhundertwerks spürt…Riesengroße russische Bücher lassen Orte und Räume imaginieren, fantastische Szenen und Zaubereien entstehen. .. Die Begeisterung von circa 250 Zuschauern zeigt, dass auch anspruchsvolles Theater ankommt…“

 

Landshut aktuell

 

 

„Reichlich Szenenbeifall und einen lang anhaltenden Schlussapplaus mit „Bravo“-Rufen bekam das Ensemble .. für die Aufführung der fantastischen Satire „Der Meister und Margarita“. .. Konstantin Moreth .. hat eine eigene Spielfassung des russischen Faust erarbeitet und diese mit einer irrwitzig anmutenden Mischung aus Satire, Drama, Fantasy und Romantik effektvoll in Szene gesetzt. ..“

 

 

Passauer Neue Presse

 

Ausblick 2017:  

Inszenierung "Leonce und Lena" (Büchner) am Theater der Altmark, Stendal;  Premiere: 01.04.

                           

Inszenierung "Der Meister und Margarita" (nach Bulgakov), Kulturmobil Niederbayern; Premiere: 25. Juni, 

Wiederaufnahme im Stadttheater Landsberg am 07. Oktober.

 

Hier eine schöne Kritik zu meiner aktuellen Inszenierung "Diven" an den Hamburger Kammerspielen mit

Helen Schneider und Teresa Weißbach:

 

http://www.mopo.de/hamburg/ausgehen/buehne---show/kammerspiele-zickige-diven-machen-theater-25013250

"Diven" (A. Schneider), Regie: Konstantin Moreth        Foto: Anatol Kotte
"Diven" (A. Schneider), Regie: Konstantin Moreth Foto: Anatol Kotte
Kritik zu unserem Gastspiel am Stadttheater Minden
Kritik zu unserem Gastspiel am Stadttheater Minden

 

 

Kritik zu den "Liebschaften" :

 

 

Kreisbote

Moreth Company feiert Premiere

Das Spiel von Macht, Liebe und Tod

13.04.2015

 

Landsberg – Es war ein mutiger Schritt von Regisseur Konstantin Moreth: die Gründung eines eigenen Ensembles, noch dazu auf eigenes Risiko, der Start mit der Inszenierung eines Stücks, dessen Adaptionen und Verfilmungen den meisten Zuschauern bekannt sein dürften. Doch nach der Premiere am Donnerstag dürfte klar sein, dass sich dieses „Experiment“ gelohnt hat: eine gelungene Inszenierung mit großartigen Schauspielern.

„Gefährliche Liebschaften“ – der deutsche Titel des 1782 erschienenen Briefromans von Choderlos de Laclos „Liaisons dangereuses“ ist eigentlich irreführend, geht es zwar primär, aber nicht ausschließlich um Beziehungen erotischer Natur, auch Freundschaften und Verwandschaftsbeziehungen können gefährlich sein. Besonders, wenn sie mit der Marquise de Merteuil in Verbindung stehen, die aus bloßem Vergnügen und Machtgier jeden ins Verderben stürzt, der ihr nahesteht.

 

Nathalie Schott ist eine wunderbar böse Marquise: vorgeblich freundlich, mitfühlend, ja mitleidend, entlarvt sie sich selbst durch ein maliziöses Lächeln. Ohne Maske ist sie allein im Zusammen-spiel mit dem Vicomte de Valmont (Stefan Lehnen), ein Duo Infernal. Lehnen ist ein starker Valmont, sehr sicher, fast schon routiniert in den Ausführungen seiner Intrigen, direkt im Angriff. Besonders berührend seine „Abschiedsszene“ mit Madame de Tourvel, bei der man die Anstrengung, sich gegen seinen Willen von der Geliebten zu trennen, bis in den Zuschauerraum spürt, ebenso wie den Schmerz der Tourvel, mit hoher Intensität gespielt von Noelle Cartier van Dissel.

Ebenso brillant besetzt sind Elisabeth Günther als Madame de Volanges, Hannah Moreth als süß-naive Cécile und Marcel Sturm als Chevalier Danceny. Regisseur Konstantin Moreth trat als Autor in Erscheinung, der mit der Attitüde eines Puppenspielers die Akteure durch die Handlung führte. Zwar braucht das Spiel zu Anfang etwas, um in Schwung zu kommen, dann aber überzeugen Darsteller und Inszenierung, die viele intensive Momente enthält.

Die Fassung von Manfred Wekwerth (entstanden 1999), die hauptsächlich Teile des Briefromans, aber auch Texte von Francois Villon, Baudelaire und Charakterstudien von Heiner Müller enthält, lebt vom gekonnten Verknüpfen von Briefen und Spielhandlung. Durch deren Verschmelzen ist es dem Zuschauer möglich, die Charaktere aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten: ihre Handlungen und ihre brieflichen Schilderungen, die mitunter konträr sind, wie in einem Kaleidoskop zu betrachten.

Zusammen mit der Musik, die gekonnt Barock mit Moderne verbindet (Kompositionen: Philipp Ortmeier) und starken, farbigen Bildern ergibt sich ein stimmiges Ganzes, das durch viele humorvolle Momente die Abgründe der Handlung noch verstärkt. Dem Zuschauer bleibt sprichwörtlich das Lachen im Halse stecken, aus Amusement wird Entsetzen.

Es war ein überaus geglückter Start für das neue Landsberger Ensemble, ein Start, der richtig neugierig macht auf die weiteren Projekte der Moreth Company.

Elisabeth Müller

 

 

Die Proben für die  "Gefährlichen Liebschaften" laufen auf Hochtouren!

Premiere am Stadttheater Landsberg: 09. April 2015, weitere Termine: 10. u. 11. April, jeweils 20.00 Uhr

Karten unter: Telefon: 08191 12 83 33, Telefax 0 8191 12 83 82, Kartenverkauf@landsberg.de







Nachdem ich im Januar mit großem Erfolg "Das weiße Rössl" mit der Landsberger Bühne im Stadttheater Landsberg aufgeführt habe - 12 Vorstellungen, alle ausverkauft - intensiviert sich die Zusammenarbeit mit dem Stadttheater. Im September bin ich als Schauspieler in "Kehrwasser" zu sehen, April 2015 gibt es dann die Wiederaufnahme der "Gefährlichen Liebschaften" als Produktion der Moreth Company dort zu sehen.

Premiere: 09. April 2015, weitere Termine: 10. u. 11. April, jeweils 20.00 Uhr

 


 

 

 

 

Auch die "Gefährlichen Liebschaften", meine dritte Inszenierung in diesem Jahr

- nach Arabische Nacht" in Bamberg und "Zementgarten" in Landsberg und München - lief erfolgreich an und ist noch den ganzen Sommer über quer durch Niederbayern zu sehen. Termine stehen hier:  Tourplan Kulturmobil

 

Folgend ein Auszug aus der Besprechung der Landshuter Zeitung von Christian Muggenthal: 

      "... Und so funktionieren auch die "Gefährlichen Liebschaften": eine Parabel über die Techniken der Menschenmanipulation, aktiv wie passiv. Diese Technikschau kommt im verführerischen Leichtgewand der Erotik daher, zielt aber auf die wesentliche Erfahrung des Menschseins schlechthin auch schon in der Zweierbeziehung, im Dreiecksverhältnis, im Liebesquartett: letztlich alles Anlass zu Machtspielchen.

In de Laclo's Roman, gelungen dramatisiert durch die szenische Bearbeitung von Manfred Wekwerth und präzise inszeniert von Konstantin Moreth, stehen die regelrecht geheimdienstlichen Machenschaften der Marquise de Merteuil und des Vicomte de Valmont im Zentrum. 
Nathalie Schott und Julius Bornmann bekommen die notwendige Mischung aus Charme und Eiseskälte perfekt hin. Ihr Konzept beinhaltet ein tückisches Spiel mit den Mitmenschen, dessen Regeln nicht nach gängigen Moralvorstellungen funktionieren, sondern ausschließlich zum Erfüllen der eigenen Gelüste dienen. Es geht ihnen um die Einflussnahme auf all jene, die ihre Kraft der Tücke nicht haben, es geht ums Beutemachen. Moreth zeigt die brisante Versuchsanordnung, indem er jedem Spieler eine Farbe zuordnet.
Ein erotisches Malefiz, ein Kammerspiel, welches das Premierenpublikum ebenso packte und fesselte wie das Kindermärchen den Zuschauernachwuchs. Viel Applaus für ein buntes, kraftvolles Theater."

Nachdem meine "Dracula"-Inszenierung bei Theaterlust erfolgreich in die dritte Spielzeit gestartet ist, beginne ich nun mit den Vorbereitungen für "Arabische Nacht", das ich im Januar 2012 am E.T.A. Hoffmann-Theater, Bamberg inszenieren werde.